Irisations – Exposition

Irisations – Exposition

- bourogne

Irisations – Exposition

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Beschreibung

Die Ausstellung Irisations, die im Espace Multimédia Gantner präsentiert wird, ist Teil einer Annäherung zwischen kinetischer Kunst, OP-Art und zeitgenössischem Schaffen im digitalen Zeitalter, die zur Erneuerung einer der wichtigsten Kunstrichtungen des 20. Die gezeigten Werke erforschen die Lichtstrahlung, ihr Spektrum, ihre Farben und das Phänomen der Wahrnehmung. In dieser Ausstellung, die ein Dutzend zeitgenössische nationale und internationale Künstler einlädt, stehen das Auge des Besuchers, der Raum, die Illusion und die Bewegung im Mittelpunkt des künstlerischen Prozesses. Die Ausstellung stellt eine Perspektive dar, ohne eine Retrospektive zu erstellen, und erinnert gleichzeitig an Licht, Farbe und Schillern und vermittelt von Anfang an die visuelle Erfahrung und die Beziehung des Betrachters zum Raum. Die Bedeutung der Bewegung findet sich in plastischen Arbeiten wie bei Lucien Bitaux wieder, die die Bewegung des Betrachters und seine Bewegungen mit einbeziehen. Dann entfalten sich die verschiedenen Farbtöne, der Fächer ihrer Liquidität, der Regenbogen ihrer Polychromie in den Werken von Natalia de Mello, Alistair Mc Clymont und die Dekonstruktion des weißen Lichts bei Flavien Théry. Schließlich wird uns das optische Phänomen enthüllt, das der Irisierung zugrunde liegt. Der Begriff leitet sich vom altgriechischen Wort Iris ab, das sich auf den Regenbogen bezieht, ein Motiv, das sich durch die gesamte Ausstellung zieht. Dieses Phänomen, das die Menschen schon lange fasziniert, ist auch der Ursprung zahlreicher Mythologien und Symboliken. Einer der ersten Gründungsmythen ist der der Göttin Iris aus der griechischen Mythologie. Als Göttin der Morgen- und Abenddämmerung stellt sie die Kommunikation zwischen dem Bereich der Götter und der Menschen her. Sie symbolisiert die Dialektik, beschwört Gewalt und Naivität und lässt ein neues Wesen entstehen. Die politische Haltung, die kinetische Künstler in den 1960er Jahren im Bruch mit den großen Prinzipien der Moderne einnahmen, erschütterte die Grenzen der Kunst, indem sie das traditionelle "Werk-Zuschauer-Verhältnis" neu konfigurierten, mit dem Ziel, "dem Betrachter eine größere Beteiligung zu geben". Als zerbrechliches und vergängliches Motiv mit der Figur des Regenbogens stellen uns die von Künstlern wie Verena Friedrich aufgeworfenen aktuellen Probleme Fragen über die menschliche Eitelkeit und die tiefgreifende Veränderung des Menschen und seiner Beziehung zu seiner natürlichen Umwelt durch das Prisma der Technologien. Das Schicksal des Menschen in dieser neu konfigurierten Beziehung zeichnet sich mit dem Aufkommen einer neuen Dialektik zwischen dem Menschen, dem Lebenden und der Natur ab. Mit Vérena Friedrich - Natalia de Mello - Alistair McClymont - Flavien Théry - Adrien Lucca - Hernan Zambrano - Lucien Bitaux - Romain Tièche

Öffnungszeiten

Von 09/04/2022 bis 16/07/2022

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